:: Wie man mit kreativen Leistungen Geld verdienen kann

In diesem Bereich werde ich nach und nach Artikel und Podcasts (Videos und MP3s) zur Verfügung stellen, mit denen ich Ihnen helfen möchte, durch Ihre kreativen Leistungen Geld zu verdienen, oder – wenn Sie mit Ihren kreativen Leistungen bereits Geld verdienen: Wie Sie Ihre Verdienste noch weiter steigern können.

 

 

Rufen Sie uns an: 0049-89-1202142-25

oder 0049-731-14041-11

oder mailen Sie uns: ra@michaelaugustin.de

 

 

 


Konzeptschutzvertrag - Gastbeitrag auf www.pubiz.de

von Michael Augustin

http://www.pubiz.de/home/redaktionlektorat/redaktionlektorat_artikel/datum/2016/09/05/konzeptschutz-vertrag-ihre-ideen-gegen-nachahmung-schuetzen.htm

Unter diesem Link finden Sie eine Beschreibung der Notwendigkeit und Funktionsweise von Konzeptschutzverträgen. Wenn Sie eine Idee haben, an deren Umsetzung ein anderer Interesse haben könnte, und Sie ihm die Mitteilung der Idee deshalb gegen eine Vergütung anbieten wollen, dann ist dieser Vertrag das Richtige für Sie. Vor allem deshalb, weil Ihre Idee höchstwahrscheinlich ohne einen solchen Vertrag rechtlich nicht schutzfähig sein wird.

Für weitere Rückfragen oder die Ausarbeitung eines auf Sie angepassten Vertragsentwurfes stehe ich sehr gerne zur Verfügung! 

Gastbeitrag für www.crowdfunding.de: Finanzierung einer Crowdfunding-Kampagne als Investmentcase?

von Michael Augustin

Am 27.01.2016 wurde auf http://www.crowdfunding.de/finanzierung-einer-crowdfunding-kampagne-als-investmentcase/ ein Gastbeitrag von mir veröffentlicht, in dem ich beschreibe, inwiefern sich eine Crowdfunding Kampagne selbst schon als Investment-Case eignen kann. Ich konte diesen Investment-Case daraufhin mit einigen Crowdinvestoren, Plattformen und Agenturen diskutieren, wobei insgesamt herauskam, dass das eine gute Möglichkeit sein könnte, Crowdfunding und Crowdinvesting weiter wachsen zu lassen.

Gastbeitrag für die IHK München: Geistiges Eigentum vs. Crowdsourcing

von Michael Augustin

Für die IHK München durfte ich einen Gastbeitrag zum Thema "Geistiges Eigentum vs. Crowdsourcing" schreiben. Sie finden den Artikel, der sämtliche Arten geistigen Eigentums in Bezug auf Crowdsourcing behandelt, unter dem folgenden Link:

https://www.muenchen.ihk.de/de/starthilfe/Unternehmensfoerderung/crowdsourcing-und-crowdfunding-in-muenchen-und-oberbayern/crowdfunding-blog/gastbeitrag-von-frank-michael-augustin

Der Dokumentarfilm ist tot,

von Michael Augustin

es lebe der Dokumentarfilm.

- Über die Zukunft des dokumentarischen Arbeitens

Der Dokumentarfilm ist mehr denn je das Medium der Stunde, um die gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und ganz individuellen Entwicklungen in intensive filmische Erzählungen umzusetzen. Denn es geht immer darum, emotional zu verstehen, welche Auswirkungen die Veränderungen der Welt auf uns und unsere Kulturen haben. Dokumentarfilme gibt es in vielen Formen und Formaten, man kann sie im Internet, Fernsehen und auch im Kino sehen. Die Möglichkeiten der Finanzierung sind so vielfältig wie die Gestaltung. Über all diese Möglichkeiten gibt der vorliegende Band Auskunft, in dem ausgewiesene Praktiker zu Wort kommen und der auch neueste Trends berücksichtigt.

In diesem Buch können Sie eine von mir verfasste Einführung ins Crowdfunding und Crowdinvesting speziell für Dokumentarfilme lesen.

Beiträge von Jörg Adolph, Rechtsanwalt Michael Augustin, Frédéric Jaeger, Rudi Gaul, Florian Thalhofer, Kay Hoffmann, Egbert van Wyngaarden und Interviews mit Thorsten Frehse, Patrick Hörl, Julia Basler, Wim Wenders u.v.a.

Vortrag am 23.04.2014: LMU Gründerzentrum - Crowdfunding und Crowdinvesting

von Michael Augustin

Vortrag von RA Michael Augustin über die rechtlichen Voraussetzungen von Crowdfunding und -Investing für Existenzgründer (Startups): reward-based Crowdfunding, Arten von Crowdinvesting (mit Erlösbeteiligung) Fallstricke, Tipps, Vertragsgestaltung, und Marketing-Tipps.

Anbei erhalten Sie die Folien des Vortrages.

Vorschlag zu Förderkriterien einer evtl. neu einzuführenden DIGITAL CONTENT Förderung beim FFF Bayern - Vortrag beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

von Michael Augustin

Heute, am 14.03.2014 durfte ich in der Medienabteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie einen Vortrag zum Thema „Neue Geschäftsmodelle für die Medienbranche“ halten, bei dem ich auch einen Vorschlag für die Kriterien einer evtl. neu einzuführenden Digital Content Förderung beim FFF Bayern formulierte. Erläuternd zu der hier zum Download angebotenen Präsentation, welche ich heute meinem oben genannten Vortrag zugrunde legte, möchte ich auf folgendes hinweisen:


1. Zukunft der Medien

Kurz zusammengefasst läuft alles darauf hinaus, dass immer mehr (Film-) Content in das Internet wandert. Das lineare TV beschränkt sich den Zukunftsforschern zufolge in fünf Jahren nur noch auf die Übertragung aktueller Nachrichten und von Großereignissen. Alle anderen Inhalte werden – zu verschiedenen Erlösmodellen – zum Streaming oder Download angeboten, weil das sowohl für Verwerter als auch Konsumenten praktischer ist. Der Konsument steht somit vor einem Überangebot an angebotenem Content, weil alle Filme, die jemals gedreht wurden, im Internet verfügbar sind. Die Frage, welchen Film er zum Konsum auswählen soll wird ihm zum einen eine künstliche Intelligenz beantworten, die ihm anhand seiner ihr bekannten Vorlieben Vorschläge unterbreiten kann. Zum anderen werden Empfehlungen aus den jeweiligen sozialen Netzwerken des Konsumenten seine Filmauswahl beeinflussen. Folglich gilt: „Data is the new oil“: Daten über den Content und über die Vorlieben des Konsumenten ermöglichen erst die Vorschläge der künstlichen Intelligenz. Kontaktdaten von möglichst vielen Konsumenten ermöglichen die direkte Vermarktung.


2. Neue Geschäftsmodelle

Im zweiten Teil der Präsentation werden neue Geschäftsmodelle für die Medienbranche beschrieben. Auf Seite 71 der Präsentation erhalten Sie einen Überblick über neue Geschäftsmodelle (im Filmbereich) in Form einer Tabelle, an der Sie erkennen, mit welchen neuen Geschäftsmodellen die Finanzierung von Produktionen möglich ist, und mit welchen nachträglich in der Verwertung Erlöse erzielt werden können.

 

3. Vorschlag für Kriterien einer evtl. neu einzuführenden Digital Content Förderung beim FFF Bayern

Ob beim FFF Bayern eine neue Förderung für Digital Content eingeführt wird, hängt zunächst davon ab, ob im Haushaltsplan des Freistaates Bayern hierfür entsprechende Mittel freigegeben werden. Erst wenn diese Mittel bewilligt worden sind, kann diese neue Förderung ausgestaltet werden. Da es demnach noch voraussichtlich mindestens zwei Jahre dauern wird, bis eine solche Förderung eingeführt werden könnte, lohnt es sich meines Erachtens nicht mehr, „Innovation“ als Förderkriterium festzulegen, da dann was heute noch als innovativ gilt bereits den Standard darstellen wird und dieser ja gerade gefördert werden soll. Bei anderen Digital Content Förderungen wie z.B. beim MFG in Baden-Württemberg macht das Förderkriterium der Innovation dagegen natürlich Sinn, da die Förderung auch jetzt und schon seit Jahren besteht. Demgegenüber halte ich die folgenden Förderkriterien für sinnvoll: (1) Qualität des Contents, (2) Reichweite, d.h. Anzahl der potentiell zu erreichenden Konsumenten und (3) Erlösmodell für den konkreten Content.

Die Präsentation zu meinem Vortrag können Sie hier herunterladen.

Jeder ist „Sender“

von Michael Augustin

- Wie Sie mit geschickten Medienpartnerschaften den Traffic für Ihr Web-Business erheblich steigern können:

Die Zeiten, in denen nur wenige TV-/ Radiosender und wenige Zeitungen/ Zeitschriften als „Medien“ galten, sind nun schon lange vorbei. Jetzt gibt es die sozialen Netzwerke, welche es jedem Nutzer erlauben, durch die virale Verbreitung von Posts ungeahnte Reichweiten zu erzielen. Um den Traffic für den eigenen Webauftritt zu erhöhen, ergeben sich dadurch nun zahlreiche weitere Möglichkeiten: Eine davon ist die Medienpartnerschaft. Diese kann zwischen zwei oder mehr Medien vereinbart werden und hat den Zweck, mindestens für eine der Vertragsparteien die Aufmerksamkeit potentieller Kunden zu erhöhen.  

Als Medienpartner kommen hierbei nicht mehr – wie früher - nur die traditionellen Medien in Betracht. Vielmehr führt die Erkenntnis, dass in den sozialen Netzwerken jeder zum „Sender“ werden kann, dazu, dass Medienpartnerschaften auch mit jedem anderen Nutzer, der eine Seite in den sozialen Netzwerken oder einen Blog betreibt, geschlossen werden können. Voraussetzung dafür, eine solche Medienpartnerschaft einzugehen, sind lediglich die folgenden Merkmale: Der potentielle Medienpartner

  1. hat eine mit dem eigenen Business übereinstimmende Zielgruppe, und
  2. eine gewisse Reichweite (eigene Fans/ Follower/ Abonnenten usw.).

Um die Aufmerksamkeit für den eigenen Webauftritt zu erhöhen, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  1. Die Bindung zur bereits bestehenden Zielgruppe, bzw. zu den bereits bestehenden Fans/ Followers/ Abonnenten usw. wird durch weitere Inhalte vertieft,
  2. Die Anzahl der bestehenden Zielgruppe bzw. den Fans/ Followers/ Abonnenten usw. wird um weitere potentielle Kunden ergänzt.

Beide Varianten kann eine Medienpartnerschaft fördern, wenn der Medienpartner die Seite des Geschäfts liket bzw. selbst zum Fan/ Follower/ Abonnenten wird, eigene Inhalte auf dieser Seite veröffentlicht, auf seiner eigenen Seite auf die Inhalte der Seite des Business Bezug nimmt, zur Teilnahme an Ausschreibungen/ Gewinnspielen/ Umfragen usw. aufruft, hierzu seine eigene Meinung kundtut, auf Veranstaltungen hinweist, oder sonstige Inhalte des Webauftritts (Posts, Links auf Website, usw.) teilt, liket, empfiehlt, kommentiert usw.

Als Gegenleistung für die Dienste des Medienpartners kann natürlich eine bestimmte Vergütung vereinbart werden. Demnach könnte der Medienpartner beispielsweise zu einer bestimmten Anzahl von Kommentaren/ Likes/ und anderen Posts oder auch Blogeinträgen verpflichtet werden, wofür er im Gegenzug pro Post oder für seine Leistungen im Gesamten bezahlt werden soll. Hierbei kann die Zahlung jeweils von der Abnahme der medienwirksamen Leistungen des Medienpartners durch den Unternehmer abhängig gemacht werden, so dass die Zahlungspflicht für negative Kommentare ausgeschlossen werden kann. Für besondere virale Erfolge können auch besondere Prämien vereinbart werden: Somit kann evtl. eine eher geringe Grundvergütung dafür vereinbart werden, dass der Medienpartner überhaupt tätig wird. Wenn sich der Medienpartner sicher ist, eine Erfolgssteigerung des Unternehmens herbeizuführen, kann er auch ganz auf eine Grundvergütung verzichten. Führen seine Leistungen zu einem bestimmten (finanziellen) Erfolg des Geschäftes, so erhält er eine höhere Prämie, womit auch gewährleistet ist, dass er selbst ein gesteigertes Interesse am Erfolg des auftraggebenden Business hat. Andererseits kann es in Fällen, in denen die zu verbreitenden Inhalte des Geschäfts besonders exklusiv sind, auch möglich sein, dass der Medienpartner sogar etwas dafür zahlt, als erster und exklusiv über diese Inhalte berichten zu dürfen.

Alternativ hierzu kann eine Medienpartnerschaft aber auch von Medienpartnern eingegangen werden, die sich beide gegenseitig zu Leistungen für den anderen verpflichten. Hier ist die Vereinbarung einer Vergütung nicht geboten, da gegenseitig ausschließlich Medienleistungen geschuldet sind. Auch Kooperationen können über die Veröffentlichungen und Verbreitung von Content geschlossen werden: Beispielsweise dergestalt, dass sich mehrere Unternehmen zusammenschließen, um einen gemeinsamen Youtube-Kanal oder eine gemeinsame Facebook Fanseite zu betreiben.

Da durch eine Medienpartnerschaft Pflichten zur Verbreitung des Contents der anderen Partei entstehen, stellt sich die Frage der Haftung für Rechtsverstöße. Dritte können ja in ihren Rechten verletzt werden, wenn der zu verbreitende Content gegen das Urheberrecht, Markenrecht, gewerbliche Schutzrechte oder das Allgemeine Persönlichkeit wie beispielsweise das Recht am eigenen Bild verstößt. Da sich der Medienpartner durch seine Leistungen der Gefahr von etwaigen Unterlassungs- und Schadensersatzansprüchen Dritter aussetzt, sollte dringend eine Freistellung der hierdurch möglicherweise entstehenden Kosten zu seinen Gunsten vereinbart werden, welche auch die angemessenen Rechtsverteidigungskosten umfasst. Für eigene Rechtsverletzungen durch die vom Medienpartner selbst veröffentlichten Inhalte hat der Unternehmer dagegen natürlich keine Haftung zu übernehmen.

Hier finden Sie mein Angebot mit dem Entwurf eines Medienpartnerschaftsvertrag zum selbst anpassen sowie einer Beratung dazu.

FFF Bayern (Intern) Vortrag über Neue Geschäftsmodelle für die Medienbranche am 09.01.2014

von Michael Augustin

Am 09.01.2014 hielt ich intern beim FilmFernsehFonds Bayern einen Vortrag zum Thema "Neue Geschäftsmodelle für die Medienbranche". Im sehr großen gegenseitigen Interesse diskutierten wir bereits während des Vortrages meine Ansätze. Die Folien hierzu können Sie unter dem folgenden Link herunterladen:

"Community First" / "Data is the new oil"

von Michael Augustin

Wie erhält man Likes für seine Facebook – Fanpage? Eine Möglichkeit sind Gruppen, in den Likes getauscht und für Fanpages geworben werden kann. Hier finden Sie Links zu solchen Gruppen.

Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen in den jeweiligen Gruppen!

Vortrag am 14.11.2013 im Bayerisches Filmzentrum: Crowdfunding und -Investing

von Michael Augustin

Vortrag von RA Michael Augustin über die rechtlichen Voraussetzungen von Crowdfunding und -Investing für Filmproduktionen: Fallstricke, Tipps, Vertragsgestaltung, und Überblick über die gängigen Portale. Weitere Infos auf: http://www.produzent.org/veranstaltungen/termine-seminare/

Anbei erhalten Sie die Folien des Vortrages. Das Seminar wurde auf Video aufgezeichnet und soll auch in Kürze hier veröffentlicht werden.

Neue Geschäftsmodelle für die Filmbranche: RA Michael Augustin auf dem Münchner Filmfest 2013

von Michael Augustin

Rechtsanwalt Michael Augustin veranstaltete auf dem Münchner Filmfest 2013 ein Symposium zum Thema "Neue Geschäftsmodelle für die Filmbranche". Hier sehen Sie nun das zweite Video dieser Veranstaltung, in dem RA Michael Augustin über die rechtlichen Besonderheiten referiert, welche sich aus der Keynote des Futuristen Gerd Leonhard über die Zukunft der Medien ergeben, vgl. http://youtu.be/MakyJ3bnMlM Zunächst erläutert er, was in der jetzigen Übergangszeit bei den Rechtskatalogen von Filmproduktionen zu beachten ist. Anschließend stellt er die rechtlichen Grundzüge der folgenden Prinzipien dar, auf denen neue Geschäftsmodelle der Filmbranche in Zukunft basieren werden: - Direct-to-Fan Marketing "Data is the new oil", - Werbefinanzierung (insb. Product Placement und Affiliate), - Personalisierung, - Crowdfunding und Crowdinvesting, - Sonstige: Games, Crowd Sourcing, Prosumer Das Symposium fand statt am 01.07.2013 ab 14:00 Uhr in der Black Box im Münchner Gasteig vor ca. 200 Zuhörern (überwiegend Filmproduzenten). Es folgt noch ein weiteres Video mit der Diskussion der Panelteilnehmer Thomas Sessner (BR Redaktion Kino Kino), Egbert van Wyngaarden (Prof. für Transmedia und Dramaturgie an der Macromedia), Dan Maag (Geschäftsführer der Pantaleon Films GmbH gemeinsam mit Matthias Schweighöfer) und Max Wiedemann (Geschäftsführer Wiedemann & Berg).

Kamera: Adrian Stuiber und Patrick Poti

Schnitt: Michael Augustin

Hier die Keynote von RA Michael Augustin auf Youtube:

Die 5 wichtigsten Entwicklungen zur Zukunft der Filmbranche (nach Futurist Gerd Leonhard)

von Michael Augustin

Die 5 wichtigsten Entwicklungen zur Zukunft der Filmbranche (nach Futurist Gerd Leonhard):

1.    Die technologische Entwicklung vollzieht sich exponentiell

Smartphones und Tabletcomputer werden immer günstiger. Internetverbindungen werden immer leistungsstärker. Die technischen Entwicklungen vollziehen sich nicht linear, sondern exponentiell, d.h. die Neuerungen steigen in einer nach oben zeigenden steilen Kurve, nicht „nur“ in einer gerade verlaufenden Linie. In absehbarer Zeit hat fast jeder weltweit ein Smartphone oder einen Tabletcomputer und benutzt dieses nicht nur als „externes Gehirn“, sondern auch zum Konsum von Filmen, Musik, Apps, ebooks usw.

2.    Digital ist der neue Standard, Konsumenten werden radikal ermächtigt

Filme, Musik usw. werden standardmäßig in digitaler Form konsumiert. Digitale Werke können ohne Qualitätsverluste kopiert und von den Konsumenten selbst – ggf. auch illegal – an andere weitergegeben werden. Technische Kopierschutzvorrichtungen und Abmahnungen von Rechtsanwälten können dies nicht verhindern.

3.    Alles geht in die Cloud

Der traditionelle TV- und Internetkonsum nähern sich immer weiter aneinander an. Der Trend geht von zentral zu vernetzt zu dezentral, so dass die sozialen Netzwerke unsere neuen Sender werden. Die Vertriebskosten sinken, weil die Werke über das Internet verbreitet werden. Gleichzeitig steigt die Reichweite. Automatische Übersetzungen tragen dazu bei, dass Sprachunterschiede keine Barrieren mehr darstellen. Künftig werden alle weltweit auch in der Vergangenheit geschaffenen Werke im Internet verfügbar sein.

4.    Verhindern ist kein Zukunftsmodell, es braucht Gründe für den Kauf

Weil die illegale Verbreitung der Werke über das Internet nicht verhindert werden kann, müssen den Konsumenten Gründe für die Bezahlung gegeben werden („PayWILL statt Paywall“). Solche Gründe können sein: Praktische Benutzeroberfläche, ansprechendes Design, Verfügbarkeit vieler Werke in hervorragender Qualität, Hintergrundinformationen, Relevanz, soziale Vernetzung, Personalisierung, schnelle Verbindung usw.

5.    Der Wert liegt nicht mehr (nur) in der Kopie, sondern in der Relevanz, der Aufmerksamkeit und dem Kontext

Die Anzahl der jährlich produzierten Filme steigt weltweit stetig an. Auch die großen Marken haben bereits begonnen, eigene Branded Content/ Entertainment TV-Kanäle über das Internet zu verbreiten. Direct-to-Fan Marketing wird immer wichtiger, zumal die Filme um die Aufmerksamkeit der Konsumenten konkurrieren. Der noch bestehende eine große Massenmarkt wird durch eine Masse an Nischen ersetzt.

Vortrag Gerd Leonhard zur Zukunft der Filmbranche: Rethink!

von Michael Augustin

Rechtsanwalt Michael Augustin brachte mit Gerd Leonhard einen der nach dem Wall Street Journal weltweit führenden Futuristen zum Münchner Filmfest. Hier sehen Sie das Video des ersten Teils des Symposiums in der Black Box im Gasteig, in welchem über die Zukunft der Filmbranche und sich daraus ergebende neu Geschäftsmodelle diskutiert wurde: In seiner Keynote erklärt der Futurist, welche Entwicklungen gerade im Gange sind und welche Folgerungen daraus für die Zukunft der Medien gezogen werden müssen. Das Symposium fand statt am 01.07.2013 ab 14:00 Uhr in der Black Box im Münchner Gasteig vor ca. 200 Zuhörern (überwiegend Filmproduzenten). Es folgen noch weitere Videos dieses Symposiums mit dem Vortrag von Rechtsanwalt Michael Augustin zu den rechtlichen Bedingungen neuer Geschäftsmodelle und die Diskussion mit den Panelteilnehmern Thomas Sessner (BR Redaktion Kino Kino), Egbert van Wyngaarden (Prof. für Transmedia und Dramaturgie an der Macromedia), Dan Maag (Geschäftsführer der Pantaleon Films GmbH gemeinsam mit Matthias Schweighöfer) und Max Wiedemann (Geschäftsführer Wiedemann & Berg). Kamera: Adrian Stuiber und Patrick Poti Schnitt: Michael Augustin Weitere Infos über Gerd Leonhard auf:http://www.mediafuturist.com

Hier die Keynote von Gerd Leonhard auf Youtube:

Die 5 wichtigsten Rechts- Tipps zum Crowdfunding für Filmprojekte

von Michael Augustin

Die 5 wichtigsten Rechts- Tipps zum Crowdfunding für Filmprojekte:

1. Es können auch nur einzelne Arbeitsschritte von der Crowd finanziert werden - Es muss nicht immer gleich das Projekt in seiner Gesamtheit zum Crowdfunding ausgeschrieben werden.
Dass im Crowdfunding das "Alles oder nichts" - Prinzip gilt, wird oft missverstanden, da dies vermuten lässt, man könne durch Crowdfunding nur jeweils das gesamte Projekt finanzieren lassen. Entweder die Finanzierung gelingt insgesamt oder man scheitert: Also eben "alles oder nichts", was viele potentielle Projektinitiatoren davor abschreckt, Crowdfunding überhaupt als Finanzierungsquelle weiter in Betracht zu beziehen.

- Doch bezieht sich das „Alles oder nichts“ - Prinzip immer nur auf das vom Initiator ausgeschriebene Projekt. Und dieses  Projekt kann der Initiator selbst definieren. So ist es beispielsweise möglich, nur den jeweils nächsten Schritt des Projekts von der Crowd finanzieren zu lassen. Auf https://krautreporter.de/viktorskopf#about wurde so nur ein Betrag von 6.600 Euro anvisiert, um damit die nächsten Recherchen und die Herstellung eines Trailers zu finanzieren. Dieses Fundingziel wurde dann mit 7.530 Euro sogar noch überschritten. Wichtig ist einzig und allein, dass das Projekt klar bestimmt wird.

2. Durch Crowdfunding eingesammelte Beträge können als Eigenmittel im Sinne des FFG gelten.
Antragsteller von Filmförderungen müssen regelmäßig einen Eigenanteil von mindestens 5% nachweisen. Es wäre also z.B. möglich nur die Projektentwicklung als "Projekt" des Crowdfundings auszuschreiben, und das eingesammelte Geld dann als Eigenmittel für die Filmförderung geltend zu machen. Wenn Produktionsfirmen kein Budget an Eigenmitteln für von Kreativen herangetragene interessante Projekte zur Verfügung steht, so können sie wie folgt vorgehen: Zunächst wird gemeinsam eine Kalkulation, ein Drehplan und ein mögliches Vorgehen im Rahmen einer Kooperation oder ähnlichem erarbeitet. Dann wird für die Projektentwicklung und Antragstellung bei der Filmförderung der Eigenanteil von 5% durch die Crowd finanziert. Die Produktion kann hier ggf. die Marketing-Arbeit ausschließlich dem/ den Kreativen überlassen. So besteht für Filmproduktionen trotz fehlender Eigenmittel die Möglichkeit, doch mehrere Projekte umsetzen zu können – und das auch ohne hierfür übermäßig viel Zeit und Geld zu riskieren.

3. Durch vertragliche Gestaltung können die Pflichten des VermAnlG (insbesondere die Prospektpflicht) umgangen werden.
Sobald die Unterstützer an den Erlösen des Projektes finanziell beteiligt werden sollen, gilt das Vermögensanlagegesetz, das grundsätzlich erfordert, dass der Initiator einen Prospekt erstellt, der über die Chancen und Risiken der Vermögensanlage aufklärt. Das Problem dabei ist, dass diese Prospekterstellung mindestens 12.000 Euro kostet und dann von der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen) genehmigt werden muss. Die Prospektpflicht gilt jedoch nicht für Crowd Investing – Angebote, bei denen

a)    von derselben Vermögensanlage höchstens 20 Anteile angeboten werden,

b)    der Verkaufspreis der im Zeitraum von zwölf Monaten angebotenen Anteile insgesamt 100 000 Euro nicht übersteigt oder

c)    der Preis jedes angebotenen Anteils mindestens 200 000 Euro je Anleger beträgt.

Gleichwohl können mit den Investoren auch partiarische Darlehen vereinbart werden, für die die Prospektpflicht nicht gilt. Bei diesen partiarischen Darlehen kann auch ein Nachrang der Rückzahlungspflicht gegenüber den Investoren vereinbart werden, so dass man die Rückzahlungspflicht durch den Initiator bei Scheitern des Projektes praktisch nahezu ausschließen kann. Im Gegenzug erhält der Unterstützer eine Chance auf größeren Gewinn als bei anderen Arten von Geldanlagen. Es ist für ein Crowdinvesting Projekt also rechtlich nicht unbedingt notwendig - so wie bei "Stromberg", die Verträge nach französischem Recht zu gestalten, um so die in Deutschland geltende Prospektpflicht zu umgehen.

4. Wenn Initiator des Crowdfundings und Filmproduzent nicht übereinstimmen, sollten sie eine vertragliche Abrede hierfür treffen.
Wenn Initiator der Crowdfunding-Aktion nun der Regisseur oder Darsteller und nicht die Filmproduktion selbst ist, so müssen sie eine Vereinbarung darüber treffen, welche Vorteile der Crowd versprochen werden können, und auch welche Gegenleistung der Initiator für seine Marketingaktivitäten vom Filmproduzenten erhalten soll. Da der Initiator beim Crowdfunding regelmäßig Vorteile verspricht, die aus der Verwertung des Projektes entspringen, muss er sich hierfür die Berechtigung vom Filmhersteller als dem Rechtsinhaber einholen. Filmhersteller und Inhaber der Rechte am Filmwerk bleibt immer derjenige, der nach einer Gesamtbetrachtung aller Einzelaspekte die organisatorischen und wirtschaftlichen Leistungen der Filmproduktion tatsächlich erbringt.


5. Die deutschen Crowdfunding Portale eignen sich auch für internationale Projekte, da sie keine Beschränkung hinsichtlich der Staatsangehörigkeit der Unterstützer auferlegen.
Oft wird gefragt, welche Crowdfunding Plattform sich am besten für ein Projekt eignet. Wird ein internationales Projekt angestrebt, kommt dementsprechend häufig die Frage auf, ob für das Crowdfunding eine internationale Plattform herangezogen werden muss. Kickstarter beispielsweise lässt aber nur Initiatoren aus den USA und dem UK zu. Indiegogo lässt dagegen aus praktisch allen Staaten Initiatoren zu. Diese internationalen Plattformen verfügen zwar evtl. über eine größere weil internationale Reichweite. Doch lassen es alle mir bekannten deutschen Plattformen ebenfalls zu, weltweit Unterstützer zu akquirieren.

Symposium auf dem Münchner Filmfest am 01.07.2013

von Michael Augustin

Am 01.07.2013 veranstaltete ich ein Symposium auf dem Münchner Filmfest zum Thema "Neue Geschäftsmodelle für die Filmbranche". Es begann mit einer Keynote des Futuristen Gerd Leonhard, woraufhin ich als Rechtsanwalt die aus seinen Visionen folgenden Geschäftsmodelle erläuterte. Anschließend diskutierten hierüber Thomas Sessner (BR Redaktion Kino Kino), Egbert van Wyngaarden (Prof. für Transmedia und Dramaturgie an der Macromedia), Dan Maag (Geschäftsführer der Pantaleon Films GmbH gemeinsam mit Matthias Schweighöfer) und Max Wiedemann (Geschäftsführer Wiedemann & Berg).

Die Slides der Präsentation von Gerd Leonhard finden Sie unter: http://db.tt/LQnmCo19

Ansonsten soll hier in Kürze der Link zu den Videos des Symposiums veröffentlicht werden. Bis dahin können Sie hier bereits die Slides meiner Präsentation ansehen.

Fanpages & Co: Wann haften Diensteanbieter? Artikel auf Gründerszene

von Michael Augustin

Rechtsverletzende Informationen von Teilnehmern in Fanpages, Foren oder Blogs - wann drohen dem Betreiber Schadensersatz- und Unterlassungsansprüche?

Diese Fragen beantworte ich unter dem folgenden Link:

http://www.gruenderszene.de/recht/diensteanbieter-fanpage-betreiber-rechtsverletzung-haftung

Neue Geschäftsmodelle für Content-Anbieter, Artikel auf www.gruenderszene.de

von Michael Augustin

Rechteinhaber wie Filmproduzenten, Zeitungs-, Musik- und Buchverlage, Autoren und Musiker haben bekanntermaßen Probleme mit einbrechenden Umsätzen. Diese Probleme können meines Erachtens langfristig nicht durch eine härtere Durchsetzung des Urheberrechts im Internet, sondern nur durch die Einführung neuer Geschäftsmodelle gelöst werden. Welchen Prinzipien diese neuen Geschäftsmodelle folgen könnten, stelle ich im folgenden Artikel dar:

http://www.gruenderszene.de/marketing/neue-geschaeftsmodelle-content-anbieter

Recht der sozialen Netzwerke und Blogs, Artikel auf www.gruenderszene.de

von Michael Augustin

Was ist auf Fanpages in sozialen Netzwerken oder bei Blogs bei der Verlinkung zu fremden Inhalten zu beachten?Was ist zulässig – wobei drohen Schadensersatz- und Unterlassungsansprüche?

Diese Fragen beantworte ich im Artikel auf dem folgenden Link:

http://www.gruenderszene.de/recht/urheberrecht-persoenlichkeitsrecht-internet

 

Direct to Fan Marketing für Dokumentarfilmer

von Michael Augustin

Am Sonntag, dem 06.05.2012 habe ich im im Rahmen des Dokfestes München im HFF Audimax einen Vortrag zum Thema "Direct to Fan - Marketing für Dokumentarfilmer" gehalten. Hier der Link zur Veranstaltung: http://www.dokfest-muenchen.de/node/1338

Für alle, die nicht dabei sein konnten hier der Vortrag noch einmal als Webinar: